Benyoëtz, Elazar:"Vielzeitig". Briefe 1958-2007


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Benyoëtz, Elazar:"Vielzeitig". Briefe 1958-2007

Artikel-Nr.: 560
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Edition von Briefen an und von Elazar Benyoëtz mit Anmerkungen und Erläuterungen. Briefe u.a. an: DICHTER: Rose Ausländer; Clara von Bodman; Hilde Domin; Walter Helmut Fritz; Claire Goll; Oskar Maria Graf; Joachim Günther; Helmut de Haas; Paul Hirsch; Hermann Kasack; Marie Luise Kaschnitz; Werner Kraft; Michael Krüger; Annette Miegels; Karl Otten; Jacob Picard; Felix Uri Rosenheim; Max Rychner; Shin Shalom; Margarete Susman; Silja Walter; Max Zweig. PHILOSOPHEN: J. D. Abramsky; Jehoschua Amir; Theodor W. Adorno; Hannah Arendt; Hugo Bergmann; Paul Engelmann; Brian McGuinness; Arthur Hübscher; Michael Landmann; Erwin Loewenson; Michael Lukas Moeller; Manfred Voigt THEOLOGEN: Schalom Ben Chorin; Ren×™ Dausner; Helmut Eiwen; Rufus Flügge; Albrecht Goes; Jens Haasen; Lydia Koelle; Verena Lenzen; Günter Neske; Paul Rutz; Wilhelm Vischer; Claudia Welz; Josef Wohlmuth. LiITERATUR- und SPRACHWISSENSCHAFTLER : Fritz Arnold; Heinz-Ludwig Arnold; Sigrid Bauschinger; Walter A. Berendsohn; Johannes Jacobus Braakenburg; Dorothea von Chamisso; Hans W. Eppelsheimer; Harald Fricke; Hans-Martin Gauger; Martin Glaubrecht; Christoph Grubitz; Eugen Gürster; Werner Helmich; Paul Hoffmann; Friedhelm Kemp; Hans Mayer; Walter Muschg; Helmuth Nürnberger; Friedrich Pfäfflin; Kurt Pinthus; Albrecht Schöne; Friedemann Spicker; Jürgen Stenzel; Hans Weigel; Harald Weinrich; Conrad Wiedemann; Andreas Wittbrodt. Und auch an die bereits mythologischen Kultursenatoren von Berlin Adolf Arndt und Werner Stein. ZUM BUCH: »Mein Weg ins Deutsche - war er gewagt, war er verhängt. Warum musste aus einem hebräischen Lyriker ein deutscher Aphoristiker werden. Solange ich noch schreiben kann, bleibe ich mir die Antwort darauf schuldig. Die großen Fragen sind nur ohne Antwort groß.« Der vorliegende Briefband ist der Versuch, dieser Frage ihren Umriss zu geben. »Als eminenter Epistograph ist Benyoëtz noch zu entdecken. Er setzt dabei in deutscher Sprache und gegenüber Nicht-Juden die Tradition der Diaspora von Israel aus fort. In der jüdischen Tradition gilt der Brief als Form der Beratung des Gesetzes für einen bestimmten, über die Welt verstreuten Personenkreis. Als Formen moralischer Selbstbegegnung knüpft sein kaum übersehbarer deutschsprachiger Briefwechsel in deutscher Sprache an die reiche jüdische Tradition der Diaspora seit dem ausgehenden Mittelalter an. Kennzeichen der jüdischen Briefliteratur, die es in nahezu allen Literatur-Sprachen gibt, sind ihre eminente sprachliche Ausdruckskraft, Gelehrtheit und Welthaltigkeit. Nolens volens zeigen sich die Korrespondenten als Teilhaber diverser Kulturen und gelten in allen Formen und Medien des sprachlichen Verhaltens als besonders erfindungsreich.« (Christoph Grubitz). DER AUTOR: Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt geboren und lebt seit 1939 in Jerusalem. 1959 hat er das Rabbinerexamen abgelegt. Zwischen 1964 und 1968 wohnte er in Berlin, wo er 1964 die Bibliographia Judaica gründete. Benyoëtz schrieb seine ersten Gedichtbände auf Hebräisch, seine Essays und Aphorismenbände (seit 1969) sind fast ausschließlich in deutscher Sprache erschienen. »Aus Sätzen von meist einer, selten zwei, ganz selten drei Zeilen Länge spricht ein lebendiger Geist in persönlicher Form mit äußerster Ernsthaftigkeit über Hoffnung, Recht, Liebe, Literatur, Sprache, Gott.« (Hans Weigel). Er gilt als der bedeutendste lebende deutschsprachige Aphoristiker. Wenn Benyoetz mit dem Wortspiel des Aphoristikers arbeitet, dann ist dies für ihn Wegbereitung zu neuen Erkenntnissen, dann will er "ins noch nicht Ausgesprochene". Thema seiner Bücher ist neben religiösen Inhalten oft die Sprache selbst. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet!

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