Quadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten


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Quadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

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"Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch
verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an die Arbeit eine Auswahl zu veröffentlichen." (aus dem Vorwort)

Schnuppertexte:

'Man muss es immer wieder sagen
und kann es nicht genug betonen:
Bei Wilhelm Busch was nachzuschlagen,
wird Freude machen und sich lohnen.

 

'Das Zerreißen von Papier
ist dem Dichter ein Pläsir,
denn nicht von allem, was er schreibt,
wünscht er, dass es ewig bleibt.'

 

'Wenn ich endlich fertig bin
mit dem letzten Satz,
frag ich: Macht das Ganze Sinn
oder war es für die Katz?'

 

'Das Alter ist nicht ungefährlich,
mit dir geht’s abwärts ziemlich schüssig.
Zunächst hält man dich für entbehrlich
und schließlich gar für überfl üssig'.

 

'Sisyphus versucht zeitlebens,
über seinen Stein zu siegen,
doch die Mühe ist vergebens:
niemals bleibt der oben liegen.'

 

'Der Stadtschreiber wird ausgewählt,
damit er den Bürgern etwas erzählt
von dem Geiste ihrer Stadt,
den sie womöglich gar nicht hat.'

 

'Es irrt der Mensch, solang er lebt.
Es lebt der Mensch, solang er strebt.
Es strebt der Mensch, solang er irrt.
Am Ende ist der Mensch verwirrt.'

Über den Autor:

Geboren 1939 in Insterburg (Ostpreußen).Nach der Flucht wuchs er in Verden (Aller) auf.In München studierte er Chemie, daneben Physiknund Anthropologie. Sein Berufsweg begann 1967 in der Forschung der BASF AG in Ludwigshafen. Er leitete von 1990–1997 die Forschungder BASF und engagierte sich  für
Wissenschafts- und Bildungs-Politik. In der Amtsperiode 1994/95 war er Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh).

Im Ruhestand traten seine literarischen Interessen in den Vordergrund. Neben allgemein verständlichen Fachbüchern veröffentlichte er 1988 das erste Buch mit Aphorismen. Ihm sind das Sammeln und
Schreiben von Aphorismen eine Herzensangelegenheit. Das Schreiben von Vierzeilern, angeregt von
Wilhelm Busch, hat ihm sein Leben lang Freude gemacht. Mit K(l)eine Weisheiten outet
und bekennt sich der Autor  zu der Neigung, seine Gedanken in Verse zu fassen.

leseprobenHier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe dieses schönen Buches!

Hier gelangen Sie zu einer schönen Besprechung in den 'Musenblättern'

"Jedermann zu empfehlen, der die kleine Form mag – und ein vortreffliches Geschenk für gute Freunde. Portionsweise zu lesen, gut zum Nachtisch oder auf dem Nachttisch."

 
 
 

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