Mühl, Karl Otto: Aus dem Hinterhalt


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Mühl, Karl Otto: Aus dem Hinterhalt

Artikel-Nr.: 1054
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»Ich darf zusammenfassen: Jazz ist lieblos, lässt Größe und Ernst vermissen, ist kindisch, spielerisch, flüchtig, vergänglich; also, ich müsste wirklich überlegen, wann und wo Jazz angebracht wäre. Vielleicht nach einer Operation, aus der Narkose erwachend?« S. 13

Karl Otto Mühls Prosa sitzt nicht selten der Schalk im Nacken. In den hier versammelten – in Buchform bisher unveröffentlichten – Satiren aus mehreren Jahrzehnten zeigt sich die wahre Kunst des Autors, das Treffende so einfach und knapp wie möglich zu sagen. Gerne verschwindet Mühl hinter seinen Figuren, auch um den Preis, dass er seinen Ich-Erzähler dem Spott aussetzt. Der Leser erlebt sein eigenes überraschtes Lachen und lacht schließlich befreit über sich selbst, den er unversehens in diesen Geschichten entdecken kann. Wo das der Satire gelingt, hat sie ihr Bestes geleistet

Aber auch Anderes gelingt diesen Miniaturen: sie erlauben uns Einblicke in Lebens- Landschaften; und manchmal bringen sie uns dazu, Mitgefühl oder Sympathie für ihre Figuren zu empfinden. Dann darf man ihnen nach der Lektüre auch lächelnd zuwinken.

Inhalt:
Jazz; Was Bodos Frau zum Geruch von Fräulein Tückmantel sagte; Wassersuche; Damenbauch; Mann ohne Kopf; Cheyenne; Gangster; Studentenschicksal; Es naht das Meer, es nah´n die Geusen; Lauter freundliche Menschen; Von der Schwierigkeit zu wandern; Designer-Füllung; Zum Jahresende; Hans im Glück; Der, na was denn, im Alter; Lust; Zahnstocher; Frau mit Gipsbein; Der Künstler und sein Werk; Die Bettlerin; Einbruch; Tacko; Artgerechte Hundegeschichte.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung., Rheinlandtaler 2015.

Publikationen: Stücke: Rheinpromenade, UA 1973 (auch Roman, Hör-spiel und Fernsehfilm); Rosenmontag, UA 1975 (auch Roman, Hörspiel, Fernsehfilm); Kur in Bad Wiessee, UA 1976 (auch Hörspiel); Wanderlust, UA 1977 (auch Hörspiel); Hoffmanns Geschenke, UA 1978 (auch Hörspiel); Die Reise der alten Männer, UA 1980 (auch Buch, Hörspiel); Kellermanns Prozeß, UA 1982 (auch Hörspiel, Fernsehfilm); Am Abend kommt Crispin, UA 1988; Die Weber (Bearb.nach G. Hauptmann), UA 1989; Verbindlichen Dank, UA 1994; Fremder Gast, UA 1994; Ein Neger zum Tee, UA 1995 (auch Buch); Das Privileg, UA 2001; Ein Vikar aus Elberfeld, UA 2002. – Romane: Siebenschläfer, Trumpeners Irrtum (auch Fernsehfilm), Fernlicht, Nackte Hunde, Hungrige Könige, Sandsturm, Die alten Soldaten, Stehcafé Die Erfindung des Augenblicks,, 2012. – Gedichte: Inmitten der Rätsel, Lass uns nie erwachen. Aphorismen: Geklopfte Sprüche; Zugelaufene Sprüche; – Jugendbücher, Erzählungen, Essays und Gedichte in Anthologien. Fernsehfilme: Kur in Travemünde, Wanderlust, Hoffmanns Geschenke, Kellermanns Prozess,Rheinpromenade, Rosenmontag, Trumpeners Irrtum.; Totenwache

leseprobenHier finden Sie die ersten 3 Satiren als Leseprobe

Hier eine sehr schöne Besprechung aus den Musenblättern vom 23.2.16

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