Derhardt, Marc: Regulierungsbedarf in der deutschen Wasserwirtschaft?


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Derhardt, Marc: Regulierungsbedarf in der deutschen Wasserwirtschaft?

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(Dissertation Ruhr-Universität Bochum 2016) Die deutsche Wasserwirtschaft ist vielen Menschen trotz zahlreicher Regelungen und ihrer besonderen Rolle als eines von wenigen natürlichen Monopole in Deutschland kaum bekannt. Ein Grund ist sicherlich darin zu sehen, dass sie entgegen dem deutschen Energiesektor in den letzten Jahren kaum einem stetigen Wandel durch staatliche Reform- und Regulierungsbemühungen unterlag. Es stellt sich hierbei die Frage, weshalb die deutsche Wasserwirtschaft bisher keiner mit dem Energiesektor vergleichbaren Regulierung unterworfen wurde. Denn sofern sie, wie es oft impliziert wird, tatsächlich ein natürliches Monopol ist, spräche aus wettbewerbspolitischer Sicht nichts gegen eine vergleichbare Regulierung. Auch wenn dies nicht nur auf den ersten Blick offensichtlich erscheint und auch viele Lehrbücher ohne weitere Begründung Wasserversorger im Hinblick auf ihre Kostenstruktur mit Energieversorgern gleichsetzen, soll in einem ersten Schritt vor allem aus empirischer Sicht untersucht werden, ob Wasserversorger in Deutschland tatsächlich natürliche Monopole darstellen.

Zusammen mit diesen Erkenntnissen wird daran anknüpfend die momentane Entgeltaufsicht, welche das zurzeit einzige vorherrschende Regulativ in der deutschen Wasserwirtschaft darstellt, analysiert und evaluiert. Insbesondere stellt sich dabei die Frage, ob eine zweiteilige Entgeltaufsicht, wie sie in der dt. Wasserwirtschaft aktiv ist, als einziges Regulativ für eine netzgebundene Versorgungswirtschaft ausreichend ist. Unabhängig vom Ergebnis wird abschließend eine alternative und bisher einmalige Herangehensweise entwickelt, kommunale Wasserversorger zu regulieren. Hierbei soll eine effektive Entgeltaufsicht entstehen, die auf unternehmensinterne Daten verzichtet. Wie bereits in einer früheren Arbeit zu diesem Thema deutlich wurde, stellt unter anderem der Rückgriff auf unternehmensinterne Daten sowohl für die durchführende Behörde als auch für das betrachtete Unternehmen erhebliche Probleme bei einer Regulierung dar.

Aus dem Inhalt: Öffentliche Unternehmen deutsche Wasserwirtschaft kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht kommunale Entgeltaufsicht Vergleichsmarktkonzept disaggregierter Regulierungsansatz natürliche Monopole  Verzicht auf unternehmens-interne Daten

Der AUTOR: Marc Derhardt * 1989 beschäftigte sich bereits während seines Masterstudiums der Volkswirtschaftslehre an der Ruhr-Universität Bochum mit dem ökonomischen Phänomen der öffentlichen Unternehmen. Seine publizierte Masterarbeit thematisierte ebenfalls schon die deutsche Wasserwirtschaft. Aufgrund interessanter Forschungsergebnisse schloss sich 2014 hieran das Promotionsstudium an der RUB an (Doktorvater: Prof. Dr. Jörg Schimmelpfennig). In seiner Dissertation untersucht er die wettbewerbsökonomischen Aspekte der Wasserwirtschaft eingehend und entwickelt eine Methode zur Regulierung derselben. Seit 2015 arbeitet Herr Derhardt  bei der Eversheim-Stuible Treuberater GmbH, einer mittelständischen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft mit Schwerpunkt kommunaler Versorgungsunternehmen

pdfBereits als Download Ausgabe (Pdf) erschienen € 11,00

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