Flashar, Hellmut: HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN


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Flashar, Hellmut: HALBES VERGESSEN – SANFTES ERINNERN

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In seiner Autobiographie schildert Hellmut Flashar seine Jugend in der NS-Zeit und im Zweiten Weltkrieg, die spezifische Situation der unmittelbaren Nachkriegszeit in Berlin, sein Studium in Berlin und Tübingen, seine Arbeit im Platon Archiv in Hinterzarten (Schwarzwald), seine Tätigkeit als Professor für Klassische Philologie (Gräzistik) in der Aufbauzeit der Ruhr-Universität in Bochum und an der Ludwig-Maximilians Universität in München und seine zahlreichen Aktivitäten seit seiner Emeritierung in einer wissenschaftsgeschichtlichen Perspektive, die ein allgemeines Interesse beanspruchen kann. In seinen Erinnerungen und Schilderungen wird die Wichtigkeit und Bedeutung der klasssichen Philologie und Bildung auch und gerade für die heutige Zeit und Universität trotz oder gerade wegen 'Bologna' deutlich!

Hellmut Flashar geboren 1929 in Hamburg, Studium der Klassischen Philologie und der Philosophie in Berlin und Tübingen 1948-1953, Promotion in Tübingen 1954, Staatsexamen in Berlin 1955, wissenschaftlicher Angestellter am Platon-Archiv (Deutsche Forschungsgemeinschaft) in Hinterzarten (Schwarzwald) 1954-1956, Universitätsdozent in Tübingen1962-1964, o. Professor an der Ruhr-Universität Bochum 1965-1982, in gleicher Funktion an der Ludwig-Maximilans-Universität München 1982-1997,  emeritiert 1997, 2003 Gastprofessor an der Universität Wien (Institut für Theaterwissenschaft), seit 2014 wieder in Bochum.

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"Wenn eine Autobiographie in das Licht der Öffentlichkeit gelangt, ergibt sich sogleich die Schwierigkeit, Mitteilungen über das Privatleben in ein ausgewogenes Verhältnis zu allgemein interessierenden Themen zu bringen, die – im günstigsten Fall – ein wissenschaftsgeschichtliches Interesse beanspruchen können...Im Folgenden geht es um meine Biographie, nicht um die meiner ganzen Familie. Daher steht das rein persönliche Familienleben nicht im Vordergrund. Nur so kann die Autobiographie ein etwas allgemeineres zeit- und wissenschaftsgeschichtliches Interesse finden." (S. 7, 9)

"Die strikte Trennung von Bildung und Ausbildung -noch dazu in einem schichtenspezifischen Sinn derart - dass Bildung einem Bildungsbürgertum vorbehalten bleibt, lässt sich nicht aufrechterhalten. Gleichwohl: Bildung ist doch mehr als Ausbildung. Bildung ist stets in einem Humanum gegründet und durchaus auch mit Anstrengung verbunden. Sie negiert die Ausbildungszwänge und deren Werte nicht, geht aber in der Frage nach dem Sinn als einem Moment der Persönlichkeitsbildung über die Ausbildung hinaus. Die griechisch-römische Antike hat darin keinen Alleinvertretungsanspruch, bleibt aber ein unverzichtbares Ferment dessen, was auch heute Bildung genannt werden kann". (S.226-27)

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