Janowski, Hans Norbert: SPIEGELSCHR IFT


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Janowski, Hans Norbert: SPIEGELSCHR IFT

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Gedichte aus fünf Jahrzehnten – geschrieben für niemand oder einen kleinen Kreis von Altersgenossen, die ähnliche Erfahrungen gemacht oder bestimmte Orte kennen gelernt haben. Zeitbedingte und für meine Generation charakteristische Erfahrungen und Widerfahrnisse kann man im Rückspiegel klarer erkennen, wenn man die Spiegelschrift lesen kann. Die Konturen des Erlebten verschwimmen nicht, sie verfärben sich unter dem Einfluss der Zeit aber und nehmen in der poetischen Form die Gestalt von Zeichen an – Zeichen, die entschlüsseln, orientieren, einen Pfad durch unwegsames Gelände weisen.

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hans norbert janowsk, geb. 1938 in stettin; studium der theologie, philosophie und soziologie; pfarrer und journalist;
von 1967 – 1993 redakteur / chefredakteur der monatsschrift evangelische kommentare; 1993 – 2002 direktor des gemeinschaftswerks der evangelischen publizistik in frankfurt /m und von 1993 – 97 rundfunkbeauftragter der evangelischen kirche (ekd) – publizistische und wissenschaftliche veröffentlichungen zu theologischen, medien- und gesellschaftspolitischenfragen; beiträge für radio und tv; lyrik, aphorismen: das wichtigste in kürze, stuttgart 1988, 2. aufl. bochum 2014– fast food, bochum 2013; seitensprünge, bochum 2015.

wolfgang mühlich, geb. 1941 in ulm; prof. dr. ing., architekt, ulm. publikationen – gemeinsam mit christine mühlich-von staden, dr. ing, ulm, architektin – zur struktur interaktioinszentrierter institutionen (1968 – 2015); konzeptentwicklungen und bauten für die psychiatrische, ambulante und stationäre versorgung (bremerhaven, bremen, köln, paderborn, münster, dortmund, mönchengladach); schulen / schulentwicklungen, jugendzentren und wohnungsbau mit lern-, wohn- und gruppenkonzepten („räume die mithelfen“).

Ach ja

Beim erwachen kommt es
und spricht wie schön es
mal war am morgen mit dir
das licht durch die läden
der blick hinaus auf das meer
der kuss und der duft
die bäume das gras der
minutenstrom fließt wach
durch die haut die lust
nach morgenluft löscht
den durst stillt den hunger
nach mehr – und wie wird
es heute? ach ja

 

Sand

In der wüste kniet ein mensch
sein kopf der schwarz vermummte
mann das messer in der hand
im namen Gottes tun sie es und
zeigen dieses gotteslob der
digital vernetzten augenwelt
Im sand verrinnt das leben
am schirm rinnt keine träne
der sonnenglast ist virtuell
der tod kriecht in die seele
und aus dem sand blickt
stumm das auge Gottes

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