Gumpert, Marcus: Rationale Unterentwicklung


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Gumpert, Marcus: Rationale Unterentwicklung

Artikel-Nr.: 531
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Warum sind in der jüngeren Vergangenheit keine Konvergenzprozesse der wirtschaftlichen Verhältnisse zwischen Regionen in Ländern wie Italien oder Deutschland mehr festzustellen? Seit Jahren kann zwischen Nord- und Süd-italien bzw. West- und Ostdeutschland keine signifikante Annäherung mehr verzeichnet werden. In der vorliegen-den Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie durch verschiedene Technologien, Lernexternalitäten und Modell-formen eine ungleiche Entwicklung zwischen Regionen entstehen und Bestand haben kann. Betrachtet wird ein Modell, welches aus zwei Sektoren und Regionen besteht. Der erste Sektor ist industriell und der zweite Sektor landwirtschaftlich geprägt. Sollte in der zweiten Periode eine neue Technologie eingeführt werden, kommt es entweder zu einem Ausbau der Fortschrittlichkeit in der führenden Region oder zu einer Verbesserung der Ent-wicklungsaussichten in der rückständigen Region. Durch zugelassene finanzielle Transfers gleichen sich die Ein-kommen der Regionen an, was die Möglichkeit des Südens reduziert, die neue Technologie zu erhalten und einen Entwicklungssprung vorzunehmen. Das Verhalten, dass die führende Region freiwillig finanzielle Transfers leistet und die rückständige Region zukünftig unterentwickelt bleibt, ist rational begründet und liegt in der Ungewissheit, welche Region die neue Technologie erhält. Der Grundrahmen wird mit Hilfe eines Ricardo-Modells definiert. An-schließend erfolgen Erweiterungen auf das Heckscher-Ohlin-Theorem, Core-Peripherie-Modell und ein neu entwi-ckeltes erweitertes Core-Peripherie-Modell. Dabei werden die Auswirkungen der verschiedenen modellabhängigen Einflussmöglichkeiten (Inputfaktoren, Produktionsfunktionen, Relativpreis, Output, Marktform, Skalenerträge, Unternehmensanzahl je Region, finanzielle Transfers und Transportkosten) auf die Entscheidungs- bzw. Entwick-lungsmuster der Regionen sowie auf die Ebene der rationalen Unterentwicklung analysiert. (Dissertation Ruhr-Universität Bochum 2011) Aus dem Inhalt: Ungleiche Entwicklung • Regionalpolitik • Raumökonomie • Regionale Transfers • Rationale Verhaltensmuster • Entscheidungstheorie • Internationale Wirtschaftsbeziehungen • Wirtschaftspolitik • Unterentwicklung • Neue Ökonomische Geografie. DER AUTOR: *1984 in Großenhain (Sachsen), lebt heute außerhalb von Dresden in Sacka. Nach Abschluss seines Studiums im Jahr 2009 als Diplom-Volkswirt arbeitete er als Dekanatsrat/Geschäftsführung an der Fakultät Maschinenbau und Energietechnik an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Parallel lehrte Herr Gumpert als Dozent an dieser Hochschule in verschiedenen ökonomischen Themengebieten und promovierte extern an der Ruhr-Universität Bochum (Doktorvater: Prof. Dr. Rüdiger Wink). Die Motivation für seine Dissertation liegt im Interesse der regionalen Ungleichentwicklung von Regionen und Ländern. Nach Abschluss seiner Promotion im Februar 2012 zum Doktor der Wirtschaftswissenschaft wechselte er im Juni 2012 an die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen als Abteilungsleiter für Qualitätssicherung/-management.

 

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