Littau, Monika:Vom Sehen und Sagen. Die Buchela.


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Littau, Monika:Vom Sehen und Sagen. Die Buchela.

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Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn. MONIKA LITTAU wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Zuletzt erschienen das Kinderbuch Alphabetta in Alphabettanien (2007) und der Lyrikband beim überschreiten des taupunkts (2011). Vom Sehen und Sagen. Die Buchela ist ihr erster Roman. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr). PRESSE: Kaipesina kaipenana so beginnen südeuropäische Roma oft ihre Geschichten: Es war es war nicht. Und besser als mit diesen Worten kann man auch nicht den Biographieroman 'Vom Sehen und Sagen. Die Buchela' charakterisieren, den die ... Schriftstellerin Monika Littau jetzt veröffentlicht hat. 'Buchela': So lautet der Sinti Künstlername der RomanFigur, doch Namen hatte sie noch mehr. 'Zigeunergrete' nannte man sie in der Heimat, bürgerlich hieß sie aber Margarethe Goussanthier, geborene Meerstein. Als Pythia von Bonn wurde sie in der Nachkriegszeit bekannt. Als Hellseherin soll die Buchela als Beraterin von Konrad Adenauer und weltweit von vielen anderen Prominenten und Adeligen tätig gewesen sein. Wer und was war diese Buchela, wer und was war sie nicht? Buchela lebte zwischen Fronten, zwischen rationalem Urteil und ihrer Intuition, zwischen Verächtern und Klienten, erklärt Monika Littau: Wurde der Lächerlichkeit preisgegeben, wurde gleichzeitig verehrt. Viele Auskünfte über die Buchela, die im Jahr 1986 verstarb, hat die Autorin nur unter vier Augen erfahren. 'Ich habe akribisch Informationen gesammelt, um sie dann möglichst wieder zu vergessen, damit ich mich der Buchela nähern konnte.' So ist ein Roman entstanden, eine Fiktion, die sich so weit wie möglich an der Biographie orientiert. Auch wenn diese mehr oder weniger im Dunkeln liegt. 'Es gibt nur wenig Verbrieftes', sagt Monika Littau. Was in SintiFamilien nichts Ungewöhnliches sei: ... Selbst Ton und Filmdokumente mit Originalaufnahmen von Margarethe Goussanthier seien überwiegend tendenziös geschnitten und kommentiert. Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? 'Es ist alles eine Mischung von beiden', musste die Autorin feststellen. ...Und so ist das Buch auch ein interessantes und spannendes Kaleidoskop deutscher Vor und Nachkriegs Geschichte. (WAZ Dorsten 18.4.12)


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