Hülsmann, Harald K.: LANG NACHGEDACHT UND KURZ GEFASST.


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Hülsmann, Harald K.: LANG NACHGEDACHT UND KURZ GEFASST.

Artikel-Nr.: 980
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Am 6. Juni 2014 ist der Düsseldorfer Autor Harald K. Hülsmann 80 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums fand am 2. Juli 2014 eine kleine Ehrung im NRW-Literaturbüro Düsseldorf statt. Folglich reifte die Idee, seine bisher unveröffentlichten Kurztexte zu sichten, zu sortieren und eine Auswahl davon herauszugeben. Jetzt liegt dieser Auswahlband vor, die Texte sind gemäß den jeweiligen Datumseinträgen nach Jahren 2007 ff. geordnet. Überzeugen Sie sich nun also selbst von seiner ausgeprägten Fähigkeit zur Prägnanz und zur lyrischen wie satirischen Ausdruckskraft. HARALD K. HÜLSMANN wurde am 6. Juni 1934 in Düsseldorf geboren, im Zeitraum von 1962-1997 arbeitete er als Verwaltungsangestellter. Seine beruflichen Erfahrungen als „abhängig Beschäftigter“ sind mehrfach in seine Aphorismen eingeflossen. Für seine literarische Arbeit hat er diverse Preise und Stipendien erhalten, so u.a. den Senryu-Preis in Japan 1983 für seine Haikus und 1989 das Bundesverdienstkreuz; er ist Mitglied in der KOGGE, im VS und im P.E.N. Und was hält der Geehrte selber von solchen Preisverleihungen? In einem seiner Notate heißt es: „Kulturpreise werden oft von jenen vergeben, die selbst gerne einen solchen erhalten hätten.“ (Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert). SCHNUPPERTEXTE: 'Der Zeitgeist war an ihm vorbei gerast. Er bekam nur noch mit, wie der ihm ins Gesicht pupste'; 'Was die meisten Lüge nennen würden, ist für Politiker nur Variation der Wahrheit'; 'Gute Architekten bauen die Häuser um die Menschen herum'; 'Man fürchtet im anderen, was man hofft, nie in sich selbst zu entdecken'; 'Der Mantel des Schweigens hat Löcher. Die nennt man Gerüchte'; 'Bei manchen reift die Persönlichkeit, bis sie faul wird'; 'Rhetorik bedeutet, das Schwätzen zur Kunst zu erheben'; 'Eselsohren in die Gedanken machen, nennt man auch Erinnerung'; 'Was den armen Würstchen fehlt, ist der Senf des Lebens'; 'Im Umgang mit Kindern wird oft Förderung mit Forderung verwechselt';' Das Gewissen ist wie ein Insekt, das meist als lästig abgetan wird'; 'In einem hohlen Kopf ist viel Platz für gute Gedanken'.

leseprobenLeseprobe: Hülsmann, Nachgedacht

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