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HEINRICH PEUCKMANN *1949, schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte, Hörspiele und Essays. Er erhielt Lehraufträge für Deutsche Literatur an Universitäten in Shanghai und Xi´an. Er ist Mitglied im internationalen PEN und hauptberuflich Gymnasiallehrer.
In seinen einfühlsamen Gedichten hat Peuckmann vor allem die Natur im Blick, auf die er seine Gedanken lenkt. Das Staunen über ihre Vielfalt, das Melancholische des Vergehens, das Einverständnis mit dem Lauf der Zeit bewegen ihn. Ergänzt und weitergeführt werden die Gedichte durch Graphiken des Künstlers Stephan Geisler, der die Stimmung aufgreift und mit seinen Mitteln ergänzt und fortentwickelt.
Eigenwillig:
"Die Kastanie, sie hält sich
an keine Jahreszeit
Im Mai steckt sie
die Kerzen auf
und denkt nicht
an Weihnachten".
April:
"Sonnenregenschnee
und umgekehrt
konfuse Tage
wie bei mir"
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