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Statt eines Vorwortes:
"Fischt man lange genug
im Gedankenmeer,
fängt man,
wenn man
Glück und Verstand hat,
Aphorismen."
Dies ist nach "Gedankenwege" (2009) der zweite Aphorismenband des östereichischen Autors in unserem Verlag. ERNST FERSTL: * 19.2.1955 in Neunkirchen/Niederösterreich, Wohnort: Zöbern (Bucklige Welt), Verheiratet, 4 (in Worten: vier!) Kinder. Hauptschullehrer in Krumbach (Österreich). Von ihm stammen vor allem Gedichte, Aphorismen und Haikus. Ernst Ferstl nimmt sich täglich Bedenkzeit („Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt“), in der Gedichte, Haiku (Gedichte mit 17 Silben), Aphorismen, Sprüche, Lebensweisheiten und Kurztexte entstehen. Er schreibt mitten aus dem Leben heraus – mit Herz, Hirn und Humor. „Geht es mir gut, schreibe ich meine Gedanken auf – geht es mir nicht so gut, schreibe ich sie nieder.“ SCHNUPPERTEXTE: "Wir können am Abend
nicht jünger sein als am Morgen,
wohl aber gescheiter"; "Die Kunst des Zuhören Könnens
zeigt sich vor allem
im Ausredenlassen"; "Wenn ich mich
zwischen dir und mir
entscheiden müsste,
ich würde uns wählen."; "Wenn der Verstand
sein Herz verliert,
werden die Gedanken
hartherzig."; "Ein Gedankenaustausch
ist noch keine
Meinungsänderung.". Mehr siehe LESEPROBE
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