Auf dieser Seite möchten wir auf einige neue Biographien hinweisen:
Hier die Pressemeldung zu unseren biographishen Romanen:
Neue Biographien im Brockmeyer Verlag
Monika Littau: Vom Sehen und Sagen - Die Buchela (s. Art. Nr. 703)
Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, kart. 312 S. 21 x 13. cm. € 16,90
Alles, was Buchela sich wünscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und während des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. Wäre da nicht ihre Gabe, Buchela würde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig berühmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.
Monika Littau wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und Münster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturförderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb für Hörfunk und Bühne und veröffentlichte Sachbücher. Zuletzt erschienen das Kinderbuch Alphabetta in Alphabettanien (2007) und der Lyrikband beim überschreiten des taupunkts (2011). Vom Sehen und Sagen. Die Buchela ist ihr erster Roman. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung für den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators’ Center of Rhodes (iwtcr).
Presse: Kaipesina kaipenana so beginnen südeuropäische Roma oft ihre Geschichten: Es war es war nicht. Und besser als mit diesen Worten kann man auch nicht den Biographieroman 'Vom Sehen und Sagen. Die Buchela' charakterisieren, den die ... Schriftstellerin Monika Littau jetzt veröffentlicht hat. 'Buchela': So lautet der Sinti Künstlername der RomanFigur, doch Namen hatte sie noch mehr. 'Zigeunergrete' nannte man sie in der Heimat, bürgerlich hieß sie aber Margarethe Goussanthier, geborene Meerstein. Als Pythia von Bonn wurde sie in der Nachkriegszeit bekannt. Als Hellseherin soll die Buchela als Beraterin von Konrad Adenauer und weltweit von vielen anderen Prominenten und Adeligen tätig gewesen sein. Wer und was war diese Buchela, wer und was war sie nicht? Buchela lebte zwischen Fronten, zwischen rationalem Urteil und ihrer Intuition, zwischen Verächtern und Klienten, erklärt Monika Littau: Wurde der Lächerlichkeit preisgegeben, wurde gleichzeitig verehrt. Viele Auskünfte über die Buchela, die im Jahr 1986 verstarb, hat die Autorin nur unter vier Augen erfahren. 'Ich habe akribisch Informationen gesammelt, um sie dann möglichst wieder zu vergessen, damit ich mich der Buchela nähern konnte.' So ist ein Roman entstanden, eine Fiktion, die sich so weit wie möglich an der Biographie orientiert. Auch wenn diese mehr oder weniger im Dunkeln liegt. 'Es gibt nur wenig Verbrieftes', sagt Monika Littau. Was in SintiFamilien nichts Ungewöhnliches sei: ... Selbst Ton und Filmdokumente mit Originalaufnahmen von Margarethe Goussanthier seien überwiegend tendenziös geschnitten und kommentiert. Was ist Dichtung, was ist Wahrheit? 'Es ist alles eine Mischung von beiden', musste die Autorin feststellen. ...Und so ist das Buch auch ein interessantes und spannendes Kaleidoskop deutscher Vor und Nachkriegs Geschichte. (WAZ Dorsten 18.4.12)
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Gisela Knaup: Serena - ein halbes Leben in Deutschland. (s. Art. Nr. 836)
Biographie eines ungewöhnlichen Frauenlebens, Bochum 2012, ISBN 978-3-8196-0842-1, kart. 212 S. 21 x 14,5 cm. € 19,90
„Was haben diese vielen Ausländer eigentlich in Deutschland zu suchen?“ Lebensstationen einer dunkelhäutigen Ausländerin mit deutschem Pass: Stolpersteine und Schwierigkeiten, Erfolge und Perspektiven…
Inhalt – abstract: 1990 fährt eine dunkelhäutige junge Frau von Brasilien, wo sie als Lehrerin gearbeitet hat, nach Deutschland, um dort zwei bis drei Jahre zu studieren. Sie kommt zum Studium ins Ruhrgebiet und lebt hier nicht zwei, sondern mehr als 20 Jahre. Sie heiratet einen schwarzen Südafrikaner und in zweiter Ehe einen tamilischen Flüchtling mit zwei deutschen Kindern. Jahrelang kämpft sie mit Behörden und mit interkulturellen Konfl ikten, erreicht aber letztendlich den ersehnten Studienabschluß, einen deutschen Pass und eine Stelle als Pädagogin. In ihrer neuen Heimat wider Willen führt Serena ein anstrengendes Leben mit vielen Schwierigkeiten, Umwegen, Widerständen und Rückschlägen, aber auch mit Unterstützung durch Freunde und Fremde. Die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die oft zwischen zwei Stühlen sitzt und doch nicht aufgibt , bis sie sich, erfolgreich integriert, im Ruhrgebiet zu Hause fühlt. Eine romanhafte Biographie über ein halbes Leben in Deutschland – intensiv, turbulent, ungewöhnlich…
Gisela Knaup: geboren in Hattingen/Ruhr, Dozentin an der Universität Bochum bis 2006, Schwerpunkte: Schulreform, Internationaler Vergleich, Interkulturelles Lernen, Erwachsenenbildung / Fachpublikationen zu verschiedenen Projekten – Mitarbeit in der Bochumer Integrationskonferenz und im „Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur“
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Friedel Geisler: Die Rose sagt, ohne Dornen kriegt ihr mich nicht. (s. Art. Nr. 833)
Erinnerungen. Mit Irene Dänzer-Vanotti, 978-3-8196-0847-6, Bochum 2012, kart. 202 S. mit zahlreichen Abb. 21,5 x 13 cm.€ 15,90
“…Ich hatte viel hinter mir gelassen, hatte mich von der freikirchlichen Bekehrungstheologie abgewandt, obwohl sie meine Kindheit geprägt, mein Leben als Predigerfrau bestimmt hat… In der Hinwendung zu Randgruppen sah ich jetzt meinen Auftrag und meine Berufung. Ich wurde zu einer Parteigängerin für die Leute, die selbst ohne Stimme und ohne Rückhalt in einer einflussreichen Gruppe der Gesellschaft waren…”
IRENE DÄNZER VANOTTI ist freie Journalistin, Autorin und Coach und hat (bei Friedel Geisler) eine Psychodrama-Ausbildung absolviert. Vor allem im Hörfunk berichtet sie über soziale Fragen und Themen aus den Gebieten Kirche, Religion, Psychologie und Zeitgeschichte. Ihre Bücher handeln von Weihnachten (Ach Du fröhliche – Das Weihnachtsbuch für Singles und alle, die anders feiern wollen, Kösel 1997) und pädagogischer Arbeit in Haiti (Es ist dennoch möglich – Die Arbeit der Peter-Hesse-Stiftung in Haiti, Droste 2005). Mit Friedel Geisler verband sie eine Jahrzehnte währende Freundschaft
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hinweisen möchten wir natürlich auch noch auf unsere 2010 erschienene Tana Schanzara Autobiographie:
Tana Schanzara: Jeden Morgen dasselbe Theater (s. Art. Nr. 687)
Erinnerungen, Geschichten, Lieder. Ursprl. hrsg. von Max Christian Graeff, Neubearbeitung hrsg. von Jutta van Asselt mit Texten von Hans Peter Doll, Peter Turrini und einem Vorwort von Elmar Goerden. 2. neubearb. u. erw. Aufl. Bochum 2010, ISBN 978-3-8196-0766-0, kart. 176 S. 18 x 11,5 cm. mit zahlreichen s/w Fotos. € 9,90
Tana Schanzara eigentlich Schwanzara aus dem tschechischen Tschenzera *1925 in Kiel, gest. 2008 in Bochum war ein echtes Künstlerkind (Vater Komponist, Mutter Opernsängerin). Sie spielte unendlich viele ernste und große Rollen und gehörte seit 1956 bis zu Ihrem Tode zum Ensemble des Bochumer Schauspielhauses. Bekannt wurde sie aber vor allem als “Volksschauspielerin” und “Perle des Ruhrgebiets”. Sie begeisterte neben dem Theater in vielen Filmen und mit ihren Liederabenden. In diesem neubearbeiteten Buch, das in seiner ersten Auflage 1997 im Econ Verlag erschien, erzählt sie eigenwillig und humorvoll - durch zahlreiche Fotos untermauert - aus ihrem ungewöhnlichen Leben und stellt ihre Lieder vor. Die Menschen nicht nur des Ruhrgebietes liebten ihre Tana und so soll dieses Buch ein kleines literarisches Denkmal für Tana sein…!
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